So kochen die Deutschen ohne Gastronomiebedarf
Vor kurzem wurde eine Studie zu dem Thema, wie bzw. was die Deutschen kochen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass weniger als 15% der Befragten von sich besagen, gut kochen zu können. Üppige Mahlzeiten und spitzen Gastronomiebedarf scheinen allmählich abzuflauen. Trotz mangelnder Kochkünste ist die Mehrheit überzeugt, dass selbst gekochtes Essen nicht nur besser schmecken würde, sondern man auch wüsste was drin sei. Der Rückgang der Haushalte in denen noch schmackhafte Mahlzeiten zubereitet gehen ist unter anderem durch die heutige Berufssituation hervorgerufen worden. Zum einem müssen beide Partner arbeiten, da man sich bei den gestiegenen Lebensunterhaltungskosten in Deutschland immer weniger leisten kann. Zum anderen liegt das an der späten Familien Gründung. Früher hat sich die Frau um die Kinder gekümmert und für die Familie gekocht. Heutzutage ist man länger in der Ausbildung oder Lehre und Familienplanung wird somit nach hinten geschoben. Wer spät von der Arbeit nach Hause kommt, möchte sich abends nicht mehr an den Herd stellen.
Aber was wird denn nun gekocht von den Deutschen? Internationale Küche die aufwendigen Gastrobedarf erfordert, oder doch Klassiker? Die Studie ergab weiterhin, dass Familienrezepte sowie regionale Küche wieder im Trend sind. Etwas fünfzig Prozent der Befragten gaben an, dass man am besten so kocht, wie man es von zu Hause gewohnt sei.
Heimische Kost wird also noch immer gerne gegessen. Die Aussage „bei Oma hat es am besten geschmeckt“ trifft voll ins Schwarze. Da kann man doch froh sein, dass die traditionellen Gerichte nicht aussterben und von Generation zu Generation weiter gegeben werden. Lediglich 13 Prozent der Befragten gaben an gerne zu experimentieren und neue Speisen auszuprobieren. Der größte Anteil jedoch, ist dies mit einem zu großen Aufwand verbunden und das Risiko, dass es dann doch nicht schmeckt möchte man nicht eingehen. Wenn es etwas exotisches sein soll, dann lieber im Restaurant.